

1. Tag
Do. 4:52 Uhr
Bahnhof Frankfurt/Oder
Bernd, der gleich am Bahnhof wohnt, kommt wie immer zu spät.
Es regnet in Strömen und der Zug hat natürlich auch noch Verspätung.
3 Std. später kommen wir endlich in Magdeburg an. Zum Glück hat der
Regen aufgehört.
Dresden wir kommen!
Vor uns liegen ungefähr 320 Fahrradkilometer. Unser Endziel ist die
Frauenkirche.
Die Hälfte unserer Mitreisenden sind Sonntagsfahrer.
100 km jeden Tag!!! 3 Tage lang.
Schon am Anfang der Reise (Magdeburg - Aken) haben wir uns
verfahren, aber wir finden den Weg. Uns kann nichts aufhalten.
Nach 40 km unsere erste Fährfahrt, bei Barby (Hochzeit von Saale und
Elbe). Gruppenfahrt ca. 5,- €. Erste offizielle Bierpause, ist ja
schließlich Herrentag. Nach der Stärkung ging’s weiter nach Aken,
dachten wir. Nach 10 km Umweg durch Feld und Wiesen, kamen wir
endlich wieder auf den rechten Weg. Ohne Umwege ist die Strecke gut
zu fahren, aber schlecht ausgeschildert (fragt NIE Einheimische),
aber wir wurden mit einem schönen Schlafplatz an der Elbe belohnt.
|


|
|
2. Tag
Am zweiten Tag ging’s früh los. Ziel: Dommitzsch.
100 km, über Dessau mit Wörlitzer Park, leider nicht mit dem Fahrrad
zu durchfahren. Wir sind außen rum und haben an einem romantischen
Schlösschen die „Har(t)zbank“ entdeckt (Foto).
Weiter geht’s in Richtung Lutherstadt Wittenberg (nichts von Thesen
gesehen. Luther verzeih uns. Wir müssen radeln, radeln, radeln).
Zwischen Elster und Pretzsch fanden wir das Örtchen Bösewigk, mit
toller Kneipe und lecker Essen (Preis/Leistung super). Gut gestärkt
ging’s weiter zu unserem Ziel Dommitzsch.
Nach langen Suchen fanden wir endlich einen schönen Platz für unsere
Zelte an der Elbe. Feuer an, Flasche auf Essen, Sonnenuntergang,
Schlafen.
|

 |
|
3. Tag
6 Uhr aufstehen. Nächstes
Ziel Meißen (ca. 100 km). Zwischenstop in Torgau.
In Weßnig ereilte uns doch
noch ein Zeichen Gottes, die erste Radfahrerkirche Deutschlands. Nach
erteilten Segen, führte uns unser Weg auf die wunderbare Weinstraße,
Rittergut Merschwitz( Achtung Fahrradfahrerfalle: TREPPE) und Schloss
Seußlitz.
Kurz vor Meißen am
Blocksberg fanden wir wieder mal nach längerem Suchen unseren Schlafplatz
auf einer Schafsweide. Nach teilweisem Abbau des Zaunes hatten wir wieder
mal einen tollen Schlafplatz an der Elbe. Whiskey auf, Bier auf, Steaks
aufs Feuer, Essen, Schlafen!
|

 |
|
4. Tag
7 Uhr Wecken.
Das große Ziel ist nahe, 35
km trennen uns noch von Dresden.
Wir fahren über Meißen,
Radebeul und rollen in Dresden ein. Wir haben es geschafft, der eine mehr
oder weniger. In Dresden angekommen, wurden wir auf den Brühlschen Treppen
mit Musik empfangen( Musikfesttage). Frauenkirche Anschlag (war kein
reinkommen) und dann ab zum Bahnhof.
P.S.: Ach so, falls man mal
nötig aufs Klo muss im Zentrum, ist das Hilton Hotel zu empfehlen, nur 50
Cent)
So, bis nächstes Jahr, Euer
Fahrrad-free Team.
|

 | |